Jetzt wird´s Grün

Unter dieser Überschrift wurde kürzlich im Gesundheitsmagazin der AOK Baden-Württemberg ein lesenswerter Beitrag veröffentlicht. Die Kasse hat uns erlaubt, einige Textpassagen daraus in unsere Homepage aufzunehmen.

Bei der bekannten Mangelsituation an geeigneten Gartenflächen in unserer Region könnten die hier aufgezeigten etwas ungewöhnlichen Wege möglicherweise weiterhelfen, sich gärtnerisch betätigen zu können. Vielleicht könnte das Eingehen auf solche Angebote auch dazu beitragen, die Wartezeit auf ein Gartengrundstück zu überbrücken.

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Die Gärten haben Hochsaison. Warum nicht auch gleich noch mehr Farbe und Frische ins eigene Viertel bringen? Angehende Stadtgärtner finden hier wertvolle Inspirationen.

Projekte in der Nähe finden
Knapp 800 Urban-Gardening-Projekte gibt es zurzeit in Deutschland. Wer selbst bei einer der vielen Initiativen aktiv werden möchte, kann über die Suchseite der Stiftungsgemeinschaft „anstiftung & ertomis“ ein Urban-Gardening-Projekt in seiner Nähe finden. Wie bei anderen Suchmaschinen gibt man zunächst seinen Heimatort und einen Suchradius ein. Anschließend zeigt die Karte alle Gartenprojekte in der Umgebung. Unterhalb der Karte steht zu jedem Gemeinschaftsgarten eine kurze Beschreibung, außerdem die Adresse des Areals sowie Informationen für die Kontaktaufnahme. https://anstiftung.de/praxis/urbane-gaerten

Ein Feld für eine Saison: Acker mieten
In vielen Städten gibt es die Möglichkeit, einen Acker für die Saison von Frühjahr bis Herbst anzumieten. Die Anbieter stellen jeweils am Stadtrand bereits vorparzellierte Flächen zur Verfügung, die einzelne Gartengröße beträgt rund 40 Quadratmeter. Mehr Informationen:  https://www.meine-ernte.de/ oder https://www.ackerhelden.de/

Guerilla Gardening – Samenbomben selbst gemacht
Nicht nur in urbanen Gärten, auch vor der eigenen Haustür treffen sich Menschen zum gemeinschaftlichen Bepflanzen. Freiflächen auf faden Verkehrsinseln und an kahlen Straßenecken blühen zusehends auf. Die Gemeinschaft der Guerilla-Gärtner wächst. Bereits in New York der 1970er warfen die ersten „Gartenpiraten“ Samenbomben auf städtische Flächen, um das marode Stadtbild zu verschönern. Eine solche Saatkugel besteht aus fünf Teilen Kompost oder Humus, drei Teilen Tonerde und einem Teil Samen verschiedener einheimischen Pflanzen wie Kornblume, Sonnenhut, Ringelblume, Horn- und Steinklee. Denn Schmetterlinge und andere Insekten sind bei der Nahrungssuche auf ihnen bekannte Arten angewiesen.

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Auf unserer Homepage finden Sie im Archiv weitere Anregungen, wie Sie ein Stück Land finden können, um Ihrem Hobby nachgehen zu können. Auf Anforderung über die Kontaktfunktion dieser Homepage lassen wir Ihnen auch gerne unser ausführliches Merkblatt mit allen uns geeignet erscheinenden Alternativen zukommen.

Weitere Anregungen rund um den Garten finden Sie auch auf der Homepage https://www.gartenfreunde.de/, die vom Verlag unserer Verbandszeitschrift betreut wird und eine schier unerschöpfliche Fundgrube für viele Fragen ist.